Strömungstechnik

  • 1. Was ist das Labor Strömungstechnik/ -maschinen?

    Das Labor Strömungstechnik/-maschinen behandelt Verfahren zur Untersuchung des Verhaltens ruhender und bewegter Fluide. Hierzu zählen Messungen von Druckverteilungen, Geschwindigkeitsprofilen oder Strömungskräften. Andererseits werden Möglichkeiten zur Charakterisierung der für Energieübertragung notwendigen Maschinen (Turbinen, Pumpen, Verdichter, Gebläse) behandelt.

  • 2. Was wird im Labor gelehrt?

    Die Studierenden lernen den Umgang mit verschiedenen Verfahren der Strömungsmesstechnik.
    Hierzu zählen neben konventionellen Messgeräten (Pneumatische Drucksonden, U-Rohr- /Schrägrohrmanometer, Drucksensoren) auch zeitlich und örtlich hochauflösende Messverfahren (Hitzdraht- bzw. Laser-Doppler-Anemometrie). Dieses Wissen bildet die Grundlage für darauf folgende Untersuchungen an Strömungsmaschinen. Auf den Umgang mit Ähnlichkeitskennzahlen, welche zur Vergleichbarkeit von Messergebnissen zu beachten sind, wird besonderer Wert gelegt.

  • 3. Wie gliedert sich das Praktikum in das Studium ein?

    Das Labor wird von Studierenden der Studiengänge „Energie- und Umwelttechnik“, „Maschinenbau“ sowie „Ökologie und Umweltschutz“ besucht. Die durchgeführten Praktika dienen dem praktischen Verständnis der Lehrveranstaltungen „Fluiddynamik I“, „Fluiddynamik II“, „Fluidenergiemaschinen“ und „Regenerative Energietechnik“. Als studentische Hilfskraft oder im Rahmen von Projekt-/Praxissemester-/Diplom-/Masterarbeiten haben die Studierenden die Möglichkeit, in interessante Themenbereiche tieferen Einblick zu erlangen.
    Weiterhin ist das Labor auch Kooperationspartner für relevante Fragestellungen der Industrie.

  • 4. Wie läuft das Praktikum ab?

    Die Anleitungen zu den Praktika können von den Studierenden im Vorfeld eines Versuches von dem Bildungsportal „OPAL“ heruntergeladen werden. Dies gibt einen genauen Einblick in die bevorstehenden Abläufe und ermöglicht somit die notwendige Aufbereitung der theoretischen Grundlagen.
    Das Praktikum selbst wird in kleinen Gruppen mit einer maximalen Gruppenstärke von 6 Studierenden absolviert. Nach einer Belehrung erfolgt ein kurzes Kolloquium, welches die wesentlichen Bestandteile behandelt. Daraufhin beginnt die Durchführung, bei welcher die Studierenden vorrangig selbstständig tätig sind. Zum Abschluss wird der vermittelte Stoff anhand eines Testates geprüft. Dessen Bestehen und die Einreichung eines vom Versuchsbetreuer akzeptierten Protokolls sind Prüfungsvoraussetzung für die jeweilige Lehrveranstaltung.

  • 5. Welche besondere Ausstattung hat das Labor?

    • 3 Windkanäle zur Untersuchung von Objekten verschiedener Größe in variablen Geschwindigkeitsbereichen
    • 2 Visualisierungskanäle (1 Wasserstoffbläschenkanal, 1 Nebelfadenkanal mit Laserlichtschnittoptik) zur Abbildung von Umströmungsvorgängen
    • Schallintensitätsmesstechnik: Bruel & Kjaer, Pulse-System + Software "PulseLabShop"
    • 1D-/2D-Hitzdrahtsystem: Dantec Dynamics + Software "MiniCTA"
    • 2D-Laser-Doppler-Anemometer: Aerometrics

  • 6. Wie kann man sich anmelden?

    Anmeldungen sind nur für Führungen notwendig. Die immatrikulierten Studierenden erfahren im Rahmen der entsprechenden Lehrveranstaltung von den Praktikumsterminen.

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Standort:

Haus ZVII, Halle b8

Verantwortlicher Laboringenieur:


Dipl.-Ing. (FH) , M.Eng.
Felix Rothe
Standort Zittau
Pistoiaer Weg 1
Gebäude Z VIIb, Raum Halle 8
03583 612 4880
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