Werkstofftechnik

  • 1. Was ist das Labor Werkstofftechnik?

    Die Lehrveranstaltungen im Labor Werkstofftechnik/Werkstoffprüfung dienen teilweise der Vertiefung von Grundkenntnissen aus der vorgelagerten Lehrveranstaltung Werkstofftechnik.
    Der größere Teil der Lehrveranstaltungen widmet sich dem Kennenlernen von Verfahren und Geräten der Werkstoffprüfung. Die Studierenden lernen ausgewählte Werkstoffprüfverfahren mit ihren Einsatzmöglichkeiten und –grenzen kennen. Einige dieser Verfahren wenden die Studierenden selbst an vorbereiteten Werkstoffproben an.

  • 2. Was wird im Labor gelehrt?

    Im Rahmen des Praktikums im Labor Werkstofftechnik/Werkstoffprüfung werden folgende Versuche durchgeführt:
    → Versuche zur Vertiefung der Grundlagen der Werkstofftechnik
       - Thermische Analyse,                             
       - Rekristallisation,                                  
       - Aluminiumaushärtung,  

    → Versuche der Werkstoffprüfung
       - Zugversuch,
       - Feindehnmessung,
       - Härtemessung,
       - Kerbschlagbiegeversuch,
       - Ultraschallprüfung,
       - Gefügeuntersuchung,
       - Magnetische Risseprüfung,
       - Schichtdickenmessung.

  • 3. Wie gliedert sich das Praktikum in das Studium ein?

    Das Praktikum im Labor Werkstofftechnik/Werkstoffprüfung findet für die Studierenden der Studiengänge Maschinenbau und Energie- und Umwelttechnik im zweiten Semester statt. Die KIA-Studierenden dieser Studiengänge absolvieren das Praktikum im zweiten und dritten Semester.
    Außerdem werden ausgewählte Versuche der Werkstoffprüfung für Studierende des Studienganges Wohnungs- und Immobilienwirtschaft als Demonstrationsversuche durchgeführt.

  • 4. Wie läuft das Praktikum ab?

    Das Laborpraktikum wird in Gruppen von maximal 15 Studierenden durchgeführt. Ein Teil der Versuche erfolgt in Kleingruppen mit bis zu fünf Studierenden. Die Lehrveranstaltungen beginnen immer mit einer Einweisung zum aktuellen Versuch und Hinweisen zum Arbeitsschutz. Danach folgt ein kurzer Eingangstest, der in der Regel schriftlich durchgeführt wird. Bei den Praktikumsversuchen wird besonderer Wert auf die selbstständige Arbeit der Studierenden gelegt, damit praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben bzw. vertieft werden.

  • 5. Welche besondere Ausstattung hat das Labor?

    Das Labor ist mit Werkstoffprüfmaschinen zur Bestimmung von Festigkeit, Härte und Zähigkeit ausgestattet. Außerdem stehen den Studierenden moderne zerstörungsfreie Prüfgeräte zur Verfügung. Ein Rasterelektronenmikroskop und mehrere Lichtmikroskope, zum Teil mit Bildverarbeitungssystem, können für die Untersuchung von Mikrostrukturen eingesetzt werden.

  • 6. Wie kann man sich anmelden?

    Eine Anmeldung im Labor ist nicht erforderlich, da die Praktikumstermine im Stundenplan vorgegeben sind. Die Einteilung der Praktikumsteilnehmer zu den Versuchen wird vom Laborleiter vorgenommen.
    Die Kontaktaufnahme mit dem Laborleiter kann per e-mail (t.kurze@hszg.de) und telefonisch
    (03583 - 6124927) erfolgen.

room
Standort:

Haus ZVII, Hallen c8 bis c10

Verantwortlicher Laboringenieur:


Dr.-Ing.
Thomas Kurze
Standort Zittau
Lausitzer Weg 2
Gebäude Z VIIc, Raum 08
03583 612-4927
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