Duales Studium (KIA)
Duales Studium (KIA-Studium) an der Hochschule Zittau/Görlitz
Das ausbildungsintegrierte kooperative (Duale) Studium (KIA) bietet interessierten Unternehmen die Möglichkeit, Schulabgänger mit Hochschulreife gleichzeitig als Auszubildende in Ihrem Unternehmen einzustellen und an der Hochschule Zittau/Görlitz studieren zu lassen.
Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit für geeignete Facharbeiter ohne Abitur, mit einer gültigen Hochschulzugangsberechtigung ein berufsintegriertes Studium an der HS Zittau/Görlitz zu beginnen (KIApro).
Seit 1997 bietet die Fakultät Maschinenwesen der Hochschule Zittau/Görlitz in den Studiengängen Maschinenbau sowie Energie- und Umwelttechnik solche Dualen Studienmodelle an.
Mehr als 1.550 KIA-Absolventen der Hochschule Zittau/Görlitz sprechen für den Erfolg dieses Ausbildungsmodells.
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Wie ist der Ablauf einer solchen Berufsausbildung mit kombiniertem Studium?
Sie wählen die KIA-Studierenden aus und stellen sie ein.
Das erste Semester wird in Vollzeit an der Hochschule absolviert. In den folgenden vier Semestern sind die Studierenden in den Vorlesungszeiten wechselnd je 4 Wochen in Ihrem Unternehmen und 4 Wochen an der Hochschule. In den vorlesungsfreien Zeiten arbeiten sie im Unternehmen. Nach 2½ Jahren absolvieren die KIA-Studierenden die IHK-/HWK- Facharbeiterprüfung.
Entweder die Studierenden nehmen im Anschluss eine Facharbeitertätigkeit - möglicherweise in Ihrem Unternehmen - auf oder sie studieren weiter. Die Erfahrung zeigt, dass bis auf wenige Ausnahmen das Studium fortgesetzt und erfolgreich abgeschlossen wird.
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Worin besteht die Attraktivität dieser Ausbildungsform für Ihr Unternehmen?
- Da Sie die späteren KIA-Absolventen während des Studiums in Ihrem Unternehmen über Jahre begleiten, haben Sie die Möglichkeit, maßgeschneiderte und passgenaue Fachkräfte heranzuziehen und frühzeitig zu binden.
- Auf Grund der absolvierten Berufsausbildung verfügen die KIA-Absolventen über praktische Kenntnisse, die für die spätere Ingenieurtätigkeit äußerst hilfreich sind.
- Da die KIA-Absolventen bereits mit Ihrem Unternehmen vertraut sind, kann der Berufseinstieg nach dem Studium praktisch ohne Einarbeitungszeit erfolgen.
- Ihre KIA-Studierenden haben während des Studiums Zugang zu zertifizierten Zusatzqualifikationen, die durch den KIA-Ausbildungsverbund finanziert werden. Beispielsweise werden Lehrgänge in 3D-Koordinatenmesstechnik, zum Beauftragter für Arbeitsschutzmanagement, zu speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), im Qualitätsmanagement oder zur Ingenieurkommunikation angeboten.
- Seitens der Hochschule werden die KIA-Studierenden intensiv betreut, u.a. durch Tutorien und Begabtenförderung.
- Durch den 4-wöchigen Ortswechsel zwischen dem Unternehmen und der Hochschule erwerben die KIA-Studierenden zusätzliche Sozialkompetenz.
- Für die KIA-Absolventen Ihres Betriebes ergeben sich für die spätere Weiterbildung an der Hochschule erweiterte Möglichkeiten.
Neben diesem KIA-Modell können Ihre Mitarbeiter mit Facharbeiterabschluss, die Interesse an einer Weiterqualifizierung haben, im Rahmen des Modells KIApro ein Direktstudium an der Hochschule Zittau/Görlitz beginnen. Voraussetzung ist eine gültige Hochschulzugangsberechtigung. - Da Sie die späteren KIA-Absolventen während des Studiums in Ihrem Unternehmen über Jahre begleiten, haben Sie die Möglichkeit, maßgeschneiderte und passgenaue Fachkräfte heranzuziehen und frühzeitig zu binden.
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