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14. September 2026

Biomedizinische Forschung zum Anfassen

Beim Tag des offenen Regierungsviertels in Dresden zeigte die HSZG, wie biomedizinische Forschung aus Zittau funktioniert, vom Pipettieren bis zum Blick auf lebende Zellen.

Wie klein sind eigentlich die Flüssigkeitsmengen, mit denen im Labor gearbeitet wird? Und wie sehen lebende Zellen unter dem Mikroskop aus? Beim Tag des offenen Regierungsviertels in Dresden konnten Besucherinnen und Besucher diesen Fragen selbst nachgehen. Auf Einladung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus stellte die Hochschule Zittau/Görlitz dort das ESF-geförderte Projekt Toolbox Biomedizin und die biomedizinische Forschung der Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften vor.

Prof. Dr. Elisa Wirthgen war gemeinsam mit den beiden Doktoranden Pia Schubert und Ali Al Hamad vor Ort. Besonders das Pipettieren stieß bei Kindern auf großes Interesse. Auch Aufnahmen aus dem Live-Cell-Imaging und der Blick durchs Mikroskop machten sichtbar, wie in Zittau an biomedizinischen Fragestellungen geforscht wird.

Mehrfach war eine echte Überraschung darüber zu spüren, dass biomedizinische und molekularbiologische Forschung in dieser Form auch in Zittau stattfindet. Das hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig es ist, diese Seite unserer Hochschule stärker sichtbar zu machen.

Prof. Dr. Elisa Wirthgen, Professorin für Zellbiologie

Vier Kompetenzen für die biomedizinische Forschung

Im Projekt Toolbox Biomedizin entwickelt ein interdisziplinäres Team ein modulares Baukastensystem für die biomedizinische Diagnostik und Therapie. Dafür verbindet das Projekt vier eng miteinander verzahnte Bereiche: Technische Biochemie, Mikrobiologie, Organische Chemie und Zellbiologie. Die einzelnen Bausteine sollen so miteinander kombiniert werden können, dass neue Ansätze für Diagnostik und Therapie entwickelt und untersucht werden können. Ziel ist es, damit einen Beitrag zur Erforschung chronischer Erkrankungen zu leisten.

Der Auftritt in Dresden bot damit nicht nur Einblicke in konkrete Forschungsmethoden. Er machte auch sichtbar, welche biomedizinischen Kompetenzen an der HSZG und am Standort Zittau vorhanden sind und wie vielfältig die Forschungslandschaft der Hochschule ist.

Wer sich für ein Studium in diesem Umfeld interessiert, findet an der HSZG den Bachelorstudiengang Molekulare Biotechnologie sowie die Masterstudiengänge Pharmazeutische Biotechnologie und Biotechnologie und Angewandte Ökologie.

 

Ansprechperson
Prof. Dr. rer. nat.
Elisa Wirthgen
Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften
02763 Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 20
Erdgeschoss
+49 3583 612-4736
Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften
Labor
02763 Zittau
Lausitzer Weg 2
Gebäude Z VIIe, Raum Halle 18
Erdgeschoss
+49 3583 612-4736