Grundwissen des Ingenieurs

 

Kretzschmar, H.-J.
unter Mitwirkung von Stöcker, I.:
Kapitel 8: Thermodynamik

in: Grundwissen des Ingenieurs
Hrsg: Hering, E. und Modler, K.-H. 

Fachbuchverlag Leipzig im Hanser-Verlag München

ISBN: 3-446-21443-7

Bestellung unter http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=3-446-22814-4&area=Technik



 

Inhaltsverzeichnis

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Kurzcharakteristik

Das "Grundwissen des Ingenieurs" war von 1959 bis 1990 mit 12 Auflagen und 178 000 gedruckten Exemplaren ein Standard-Nachschlagewerke für Ingenieurstudierende, Lehrkräfte und Ingenieure und Ingenieurinnen der Praxis. In der aktualisierten 4. Auflage wurden die ursprünglichen Erfolgsmerkmale der früheren Auflagen beibehalten und dennoch die Belange der modernen Ingenieurausbildung berücksichtigt.

Der Klassiker des Ingenieurwissens wurde in bewährter Weise für Studierende und Lehrkräfte an den Hochschulen sowie für in der Praxis tätigen Ingenierinnen und Ingenieure entwickelt. An der Neuerarbeitung haben zahlreiche Autoren von Technischen Universitäten und Fachhochschulen Deutschlands sowie aus der Praxis mitgewirkt. Das Kompendium enthält den dargebotenen Stoff in verdichteter und übersichtlicher Form. Dadurch werden eine rationelle Wissensvermittlung und eine Vervollkommnung der Kenntnisse ermöglicht. Die Darstellung in knapper, erläuternder Form - veranschaulicht durch zahlreiche Bilder, Tabellen und Anwendungsbeispiele aus der Praxis - hilft, sicher und schnell Auskünfte über wichtige Einzelheiten, Definitionen, Zusammenhänge, Formeln und Richtwerte des Ingenieurwissens zu erlangen, regt zum Mitdenken an, schließt vorhandene Wissenslücken und ermöglicht eine rasche Umsetzung auch für konkrete betriebliche Problemstellungen.

Einleitung des Kapitels 8

Das Kapitel Thermodynamik beinhaltet den Teil der Technischen Thermodynamik, der als Grund­­wissen des Ingenieurs für notwendig erachtet wird. Im Vordergrund stehen die Grund­­lagen für die Berechnung von Maschinen, Appa­raten und Anlagen, wobei eine anwen­­­dungs­­orientierte Darstellung gewählt wurde.

Gegenstand sind die Energielehre und die hierfür benötigten thermo­dyna­mischen Zustands­­­eigen­­schaf­ten der Arbeitsfluide. Die Darstellung konzentriert sich auf die Bilan­zierung ein­facher thermodynamischer Systeme, deren Zustandseigenschaften nur von ther­mo­dyna­mischen Zustandsgrößen abhängen. Vorausgesetzt werden quasistatisch ablaufende Pro­zesse, wobei Irreversibilitäten Berücksichtigung finden. Die Berechnung der Zustands­eigen­­schaften beschränkt sich auf reine Fluide (Gase und Flüssigkeiten), bzw. auf solche, die mit guter Näherung als reine Stoffe betrachtet werden können.