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Kurzcharakteristik
Das "Grundwissen des Ingenieurs" war von 1959 bis 1990 mit 12 Auflagen und 178 000 gedruckten Exemplaren ein Standard-Nachschlagewerke für Ingenieurstudierende, Lehrkräfte und Ingenieure und Ingenieurinnen der Praxis. In der aktualisierten 4. Auflage wurden die ursprünglichen Erfolgsmerkmale der früheren Auflagen beibehalten und dennoch die Belange der modernen Ingenieurausbildung berücksichtigt.
Der Klassiker des Ingenieurwissens wurde in bewährter Weise für Studierende und Lehrkräfte an den Hochschulen sowie für in der Praxis tätigen Ingenierinnen und Ingenieure entwickelt. An der Neuerarbeitung haben zahlreiche Autoren von Technischen Universitäten und Fachhochschulen Deutschlands sowie aus der Praxis mitgewirkt. Das Kompendium enthält den dargebotenen Stoff in verdichteter und übersichtlicher Form. Dadurch werden eine rationelle Wissensvermittlung und eine Vervollkommnung der Kenntnisse ermöglicht. Die Darstellung in knapper, erläuternder Form - veranschaulicht durch zahlreiche Bilder, Tabellen und Anwendungsbeispiele aus der Praxis - hilft, sicher und schnell Auskünfte über wichtige Einzelheiten, Definitionen, Zusammenhänge, Formeln und Richtwerte des Ingenieurwissens zu erlangen, regt zum Mitdenken an, schließt vorhandene Wissenslücken und ermöglicht eine rasche Umsetzung auch für konkrete betriebliche Problemstellungen.
Einleitung des Kapitels 8
Das Kapitel Thermodynamik beinhaltet den Teil der Technischen Thermodynamik, der als Grundwissen des Ingenieurs für notwendig erachtet wird. Im Vordergrund stehen die Grundlagen für die Berechnung von Maschinen, Apparaten und Anlagen, wobei eine anwendungsorientierte Darstellung gewählt wurde. Gegenstand sind die Energielehre und die hierfür benötigten thermodynamischen Zustandseigenschaften der Arbeitsfluide. Die Darstellung konzentriert sich auf die Bilanzierung einfacher thermodynamischer Systeme, deren Zustandseigenschaften nur von thermodynamischen Zustandsgrößen abhängen. Vorausgesetzt werden quasistatisch ablaufende Prozesse, wobei Irreversibilitäten Berücksichtigung finden. Die Berechnung der Zustandseigenschaften beschränkt sich auf reine Fluide (Gase und Flüssigkeiten), bzw. auf solche, die mit guter Näherung als reine Stoffe betrachtet werden können. |